Wie will die junge Generation leben?
Kultur-WG: Freiburg, Matsuyama, Madison und Isfahan ziehen zusammen
Wie werden sie wohl miteinander auskommen, der Iraner und der Amerikaner, der Freiburger und sein Mitbewohner aus Matsuyama.
Diskutieren sie die gleichen Träume, abends am Küchentisch? Was für ein Leben führt der einzelne, und wie funktioniert ihr Zusammenwohnen?
Das künstlerisch-wissenschaftliche Projekt Global Generation zeigt Lebensentwürfe der jungen Generation, hier aus Freiburg, und den Partnerstädten Madison, Matsuyama und Isfahan. Vor allem den Visionen, Zukunftsideen, Hoffnungen aber auch den kulturellen Vorurteilen der jungen, globalen Generation gehen Künstler und Wissenschaftler in allen vier Städten nach.
Das Ergebnis ist die Kultur-WG: Künstler aus allen Städten bringen ihre Objekte und Ideen nach Freiburg und wohnen für eine Woche in einer Innenstadt- WG. Dort werden sie einen fiktiven Charakter aus ihrer Heimatstadt einquartieren. Sie richten sein Zimmer ein, gestalten die Gemeinschaftsräume wie Küche, Wohnzimmer und Bad, gemeinsam mit den Künstlern aus den anderen Städten.
Besuchen kÖnnen die Freiburger die bunte Wohngemeinschaft dann ab dem 6.06 dieses Jahres. Die WG soll das globale Miteinander symbolisieren, das eine immer bedeutendere Rolle, besonders für die jungen Menschen von heute hat. Die Ausstellung findet parallel zum Internationalen Städtepartnermarkt statt, damit auch die Freunde aus den Partnerstädten Gelegenheit haben, einen Blick in die Lebenswelt der jungen Generation zu werfen.
Der Lebensentwurf der jungen Menschen prägt die Gesellschaft. Die Welt von morgen wird immer globaler – verbunden über soziale Netzwerke wie Myspace oder Facebook kennen sich die jungen Menschen über die Breitengrade hinweg. Die Kultur-WG setzt diesen virtuellen Netzwerken einen physischen Ort gegenüber. Doch natürlich findet man das Projekt, wie sollte es anders sein, auch im Internet, unter www.global-generation.net.
Getragen ist das Projekt von dem gemeinnützigen Verein Artoholics in Kooperation mit der Stadt Freiburg. Organisiert wird es von drei angehenden Internationalen Kulturmanagern (Ausbildung am ISW).
Unser Unterstützer-Kreis:
- Albert-Ludwigs-Universität
- Goethe Institut
- Interkulturelle Zusammenarbeit mit internationalen Sprachstudenten und Deutsch-Stipendien für die anreisenden Künstler
- Jugendinitiative Junges Freiburg
- begleitet das gesamte Projekt und organisiert eine Podiumsdiskussion in
Zusammenarbeit mit dem Carl-Schurz Haus im Juli
- Landeszentrale für politische Bildung
- organisiert für Schulklassen Führungen durch die Ausstellung
- Literaturbüro Freiburg
- Literarisches Internet-Projekt im Vorfeld
- Finanziellen Unterstützer aus der Wirtschaft